Rückblick: Die letzten Wochen in der Heimat

First of all muss ich ein paar Fakten nennen: Ich komme aus Mecklenburg – Vorpommern, aus Waren an der Müritz, und bin seit der 6. Klasse auf das Private Internatsgymnasium Schloss Torgelow gegangen. Dort war ich jedoch kein Internatskind, sondern eine Tagesschülerin. Ich hatte also das Glück, jede Nacht in meinem eigenen Bett zu schlafen!

Die letzten Wochen in Deutschland waren mit die aufregendsten und besten überhaupt und gingen so schnell vorbei, wie sonst noch nie. Die Wochen sind buchstäblich an mir vorbeigeflogen.

Ich möchte alles nocheinmal Revue passieren lassen, einfach weil diese Zeit mir viel bedeutet hat, vor allem die Menschen, die mich die Zeit aushalten mussten (oder durften, wie mans nimmt), und weil es wunderbare Erinnerungen meinerseits sind.
Angefangen hat alles mit der Mottowoche, unserer letzten offiziellen Schulwoche, wo wir uns jeden Tag nach einem bestimmten Motto angezogen haben:

Tag 1 – Pyjamaparty   

 

Tag 2 – Imitation der Lehrer und Mentoren unserer Schule  

 

Tag 3 – Hippies, mein persönlicher Lieblingstag!   

 

Tag 4 – Assis  

 

Tag 5, und damit letzter Tag – Rentner  

 

Nach dieser Woche gingen die Prüfungen los und es war nicht mehr sooo lustig, aber wir haben es gepackt, unser Bestes gegeben und uns durchgekämpft! Darauf können wir Stolz sein! Letzendlich hat es auch ordentlich gebracht, wir haben alle durchbekommen und einen Schnitt von 1,9 geschafft! Aber Halleluhja!

Weiter geht es mit dem Abistreich, als die schriftlichen Prüfungen vorbei waren, nur noch die Mündlichen bevorstanden, haben wir die Schule einmal auf den Kopf gestellt! 

 Dabei hiess es früh um 5 anfangen zu trinken und alle wachmachen, mit Wasser vollspritzen, die Wasserbomben nicht zu vergessen! Für mich war das kein so guter Tag, denn die Sonne hat konstant geschienen, es war sehr heiss und mein Kopf hat mir gezeigt, dass Alkohol und zu viel Sonne nicht gerade die besten Freunde sind. Aber nunja was solls, es war trotzdem ein riesen Spass! 

Das wahrscheinlich spektakulärste Ereignis war letztendlich der Abiball. Er fand am 20. Juni im Schloss Klink statt. Okay nicht im Schloss, sondern in der Turnhalle daneben, aber ist ja fast dasselbe! Ich hab das Event mitorganisiert und dementsprechend stressig war der Abend auch für mich, ich hab noch nie so viele Blasen an der Füssen gehabt, soviel bin ich rumgelaufen!

Unsere Stufe hat schon ein halbes Jahr im vorraus mit Tanzstunden angefangen, das sollte das Highlight des Abends werden, war es auch, jedenfalls meiner Meinung! Wir haben zu Dirty Dancing getanzt und es war wunderschön! So richtig mit Runterbeugen und Hebefigur zum Schluss! 

Hier ein paar Bilder:   

 Die Hebefigur als Finale – ich habe Gänsehaut dabei bekommen!  

Traditionell wird jedes Jahr ein Foto der Abschlussklasse auf der Treppe vor dem Schloss gemacht. An dieser Stelle einmal Danke an meine geile Stufe, die Zeit war echt super mit euch, vor allem die letzten Wochen, wo wir es dann doch geschafft haben etwas Zusammenhalt aufzubauen!

 Ein paar für mich ganz besondere Menschen:

  Liebe Anni (Mitte) , liebe Marike (rechts)! Ihr habt die Schulzeit besser für mich gemacht, ohne euch wär vieles anders gewesen, und zwar im negativen Sinne. Ihr seid meine Engel, vor allem du liebe Marike, da du in der letzten Zeit, die doch etwas schwieriger war, da sich meine Eltern getrennt haben, immer für mich da warst! Dickes fettes DANKESCHÖN! 

Ein schönes Foto mit meinem Paps vor dem Torgelower See, auch dir Danke Danke Danke für alles und dafür, dass du immer dabist! 

Meine allerliebste Mama, die alle Launen ausgehalten hat und mich immer unterstützt hat, du bist die Beste!  

Abiball, Abistreich und das im Semester davor stattgefundene WeihnachtsIWO (ein von unserer Stufe organisiertes Festessen, das ein bestimmtes Motto hat und wo den jüngeren Schülern – es können nur die jüngeren sein, denn wir sind ja die ältesten hehe – gute und böse Geschenke gemacht werden) sind auch nocheinmal in kurzen Filmen zusammengefasst worden: Abitur2015 & WeihnachtsIWO2014. Als ich umseren Abifilm heute morgen geguckt habe, musste ich weinen, so schön ist er! Wahrscheinlich ist es was anderes, wenn man das alles erlebt hat, aber er ist trotzdem auf jeden Fall sehenswert!

Anderthalb Wochen nach dem Abiball ging es dann mit fast der gesamten Stufe nach Spanien, Lloret de Mar. Man kann sich vorstellen, was dort so loswar! Unser Schlafrhytmus hat sich komplett verschoben, sodass wir tags geschlafen haben und nachts wach waren! Marike und ich waren danach auch erst einmal schön krank, weil wir die „Nacht“ immer unter der Klimaanlage verbracht haben. 
Das war natürlich wieder bestes Timing, denn 5 Tage nach der Abireise hiess es schon wieder Abflug, diesmal dann ans andere Ende der Welt, wo alle „überkopf“ hängen. Aber Dank intensievem Krankheitsbekämpfungsprogramm unter der strengen Aufsicht meiner Mutti ist dann doch alles gutgegangen und ich konnte in halbwegs gutem Zustand in den Flieger steigen.

Und nun bin ich schon mehr als zwei Wochen in Down Under, um genau zu sein sind es 17 Tage, und man kann sich nicht vorstellen, wie schnell die Zeit vergeht!
Also bis auf bald. See ya, eure Swanni!

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