Ausflug zu einer heissen Quelle irgendwo im Nirgendwo

Heute ging es mit einer Truppe von bestimmt zehn Leuten ab in den Busch zu einer sagenumwobenen, angeblich Heilkräfte besitzenden heissen Quelle! Wir sind den Highway aus der Stadt hinaus und erst mal 40 Minuten nur geradeaus gefahren, dann ging es offroad weiter. Mein Hostdad hat mir vorher gesagt, die Strasse könnte man 6 Tage lang fahren, bis sie zu Ende wäre! Und alles ist so flach, man kann meilenweit gucken.

Auf der Fahrt habe ich mein erstes Känguru in freier Wildbahn gesehen. Es war tot, lag einfach so am Strassenrand. Ich war total geschockt, aber alle meinten, dass sei wohl normal! Auf den Farmen werden Kängurus sogar geschossen, weil es zu viele sind. Ein paar Kilometer weiter hatte ich dann aber nocheinmal Glück und konnte eins gesund und munter über die Strasse hüpfen sehen, was eindeutig nicht ganz ungefährlich ist! Also liebe Kängurus, besser nach links und rechts gucken bevor die Strasse überquert wird, oder nein, hier ist es ja erst rechts, dann links!

Als wir bei der Quelle angekommen sind, war es natürlich voll, kein Wunder es ist ein total schöner Tag gewesen, es gab keine einzige Wolke am Himmel.Hier sieht man nocheinmal wie komplett flach das Land ist, man kann ewig weit gucken und nicht die kleiste Erhebung ist zu sehen!   
 Das Wasser kam einfach aus diesem Rohr gesprudelt, ohne Pumpe, sondern auf natürliche Weise, deswegen auch „Quelle“! Und das Attribut „heiss“ hat auch zugetroffen, das Wasser hatte bestimmt eine Temperatur von 30 Grad, wenn nicht mehr. Wir haben es trotzdem eine ganze Weile ausgehalten! Die Erde in dem Becken soll angeblich auch eine heilende Wirkung haben, nunja, wer weiss, aber die Haut war danach jedenfalls schön weich. 

Als wir aus dem Wasser raus sind, sind ein paar Australier gekommen. Sie sind sofort auf uns zugekommen und einer hat kleine Baby-Emus mitgehabt! 

 Die hat er uns dann einfach in die Hand gedrückt! Total süss! Aber leider leben die amscheinend hinten auf seinem Truck in ihrem eigenen Mist, dementsprechend sauber waren sie auch. Aber trotzdem, ich hätte gerne eins mitgenommen, einfach nur um es da rauszuholen! Dieser Wunsch wurde mir dann leider vergönnt, ist aber wahrscheinlich besser so! Ein kleines Kind zum aufpassen reicht mir dann auch, ausserdem hält George mich ganz schön auf Trapp, keine Zeit für Baby-Emus!

Nach der Emu-Aufregung haben wir uns gemütlich in die Sonne gesetzt, „mitgenommene“ Pekannüsse von einer Farm in der Nähe gegessen und einfach die Athmosphäre genossen. Im Sunset sind wir dann wieder Richtung Moree gefahren. 

  

Ich hoffe noch mehr solcher schönen Tage zu erleben, aber ich bin mir fast sicher, dass ich nicht enttäuscht sein werde!

Also, bis auf bald. See ya, eure Swanni!

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