Roadtrip No. 1

Gestern war ich einkaufen und gerade als ich wieder nach Hause gehen wollte, ist mir Scarlett, ein anderes Au Pair, über den Weg gelaufen. Uns war beiden langweilig und wir hatten nichts vor. Also wieso nicht einfach irgendwo hinfahren? Scarlett hat thank god ein Auto, ich hasse es unmobil zu sein, das ist wirklich das einzig schlechte bisher! Vor allem wenn die Städte durchschnittlich an die 50 bis 100 Kilometer auseinander sind. 

Ich hatte von irgendwem gehört, dass die ‚Berge‘ (nur knapp 1200m hoch) in der Nähe ganz schön sein sollen. Also sind wir los in die ungefähre Richtung! Auf dem Weg ist man mal aus dem Flachland der letzten Wochen rausgekommen und es wurde etwas hügeliger!   

   
Wir haben ein paar wirklich schöne Aussichtsplatformen gefunden! Dadurch dass alles andere so flach ist, kann man bei der kleinsten Erhebung schon ewig weit gucken. Das ist wirklich beeindruckend. Es war ein wunderschöner Tag, ohne jede Wolke am Himmel. 

Es stellte sich jedoch heraus, dass es weiter ist, als es scheint. Wir sind trotzdem gefahren und haben dann das Schild nach Cranky Rocks gesehen. Es sah interessant aus, also sind wir dort hin! 

Beim Cranky Rock angekommen waren wir irgendwo im Nirgendwo, wiedermal.

   Wir sind erst nach oben gegangen, man hatte eine wunderschöne Aussicht und es war total still, abgesehen vom Vogelgezwitscher. Ich liebe es hoch oben zu sein. Man fühlt sich so frei! Ich habe versucht noch weiter hoch auf die Steine zu klettern. Das habe ich jedoch nicht geschafft, stattdessen bin ich fast steckengeblieben, weil ich nicht mehr wusste, wie ich zurückkomme! Scarlie fand das sehr amüsant, war bestimmt auch lustig anzusehen!
Nachdem wir uns oben alles angesehen hatten und ich mich nach meiner Kletteraktion wieder beruhigt hatte, sind wir nach unten ans Wasser. Dort war es auch sehr friedlich und entspannend, wir waren konplett allein mit den riesigen Steinen über uns.  
   Wir sind bestimmt zwei Stunden dort gewesen und haben einfach nur die Atmosphäre genossen und geredet. 
Kurz vor Sonnenuntergang ging es wieder Richtung Moree. Sonnenaufgang und -untergang sind meine Lieblingstageszeiten hier, weil es einfach nur so wunderschön anzusehen ist!  

 Bei dem Licht war es bloss schwierig Auto zu fahren, weil die Sonne wirklich tief stand und wir direkt darauf zu gefahren sind. Man konnte kaum etwas sehen, weil die Strasse das Licht reflektiert hat. Trotzdem ist diese Zeit des Tages magisch! Dasselbe gilt für den Sternenhimmel. Dadurch, dass hier nicht so viel Licht ist, kann man viel mehr Sterne sehen als in Europa.

Es war wirklich schön mein ‚Einmonatiges‘ (ich bin seit gestern genau einen Monat in Moree) so zu verbringen. Die Zeit ist unerwartet schnell vergangen! 

Wenn man einfach losfährt, findet man meistens etwas die interessantesten und schönsten Dinge! Mal sehen, was wir nächstes Mal entdecken.

Also bis auf bald! See ya, eure Swanni.

 

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