Roadtrip zum Mount Kaputar National Park

Wuhuu! Es war wieder Roadtrip-Time. Diesmal sind wir an einem Sonntag los und dafür den Tag davor extra nicht ausgegangen. Das Ziel war der Mount Kaputar. Er liegt im Mount Kaputar National Park ca. 150km entfernt von Moree. 

 
   
 Nachdem wir aus dem Flachland raus waren gings aufs Unbefestigte, mitten in den Nationalpark. So ging es dann 20km lang, bis hoch zum Gipfel auf 1510m Höhe. Es war ziemlich aufregend, weil Scarlies Auto ist ziemlich klein und alt. Oben am Gipfel war esziemlich  bewölkt, es schien so, als hätten sich die Wolken dort festgefangen. Man hatte aber trotzdem eine wunderschöne Aussicht! Mal etwas anderes, als das flache Land, was ich sonst so zu sehen bekomme.

   

Nach dem Besteigen des Gipfels, sind wir ein wenig weiter unten einen Nature Trail gelaufen. Wir haben wilde Kängurus gesehen, eins hatte sogar ein Baby im Beutel!

   
   
 
Die beiden sind auf dem Rastplatz rumgelaufen und haben sich nicht stören lassen, als wir mit dem Auto ankamen. 

Der Walking Trail war ca. 2km lang, es ging einfach durch dem Dschungel und man hat noch weitere Kängurus, Wallabys und viele Vögel gesehen. Die Sonne ist sogar ein wenig rausgekommen. 

  
  Danach haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht. Ich bin gefahrem, weil Scarlie ziemlich müde war. Oh mein Gott, war das komisch auf der linken Seite zu fahren. Natürlich ist der Scheibenwischer anstatt dem Blinker zum Einsatz gekommen und ich wollte immer an der Tür schalten, Gewohnheiten sind halt schwer abzugewöhnen. Aber es war schön, mal wieder Auto zu fahren, ich habe es vermisst! 
Eine Stadt bevor wir Moree erreicht haben, musst ich einmal mitten auf der Strasse anhalten, weil ich sonst einen kleinen Hund, der direkt in der Mitte der Spur lief, überfahren. Scarlie hat die Beifahrertür aufgemacht, um ihm zu sagen, er soll weggehen. Da hat der kleine die Chance genutzt und ist ins Auto gehüpft.  

    

Wir haben ihn dann bis zur Polizeistation mitgenommen und dort abgegeben. Hoffentlich wird sich gut um ihn gekümmert und er findet seine Familie wieder. Er wirkte total erschöpft, als ob er für eine Ewigkeit gelaufen sei.
Wieder in Moree angekommen haben wir uns auf ein Fussballfeld gesetzt und den Sonnenuntergang genossen. Dann ist etwas passiert, was nur in Australien passieren würde, denke ich. Der Besitzer des Fussballfeldes ist auf uns zugekommen, hat gefragt wie es uns geht, was wir gemacht haben und schliesslich, ob wir etwas zu trinken haben wollen. Da sagt man doch nicht nein und wir haben im Sonnenuntergang eisgekühlten Rum mit Cola geniessen können. Ein perfektes Ende für den Tag!

Die nächsten Tage soll es Stürmen und Gewittern, etwas total untypisches für diese Gegend. Ich muss mir wohl schon mal Gedanken machen, wie ich George die Zeit im Haus beschäftigen kann, wenn wir nicht rausgehen können. 

Also bis dann. See ya, eure Swanni! 

 

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