Ausritt am Gwydir-River

Diesen Samstag hiess es früh aufstehen, weil Scarlie und ich mussten schon um kurz vor 10 Uhr in Bingara auf einer Ranch, was ca. 1 Stunde Fahrt entfernt ist, sein. Haben wir auch geschafft! Dort hatten wir uns für einen Ausritt angemeldet.

Dann ging es auch schon direkt auf die Pferde und wir sind losgaloppiert! Ich hatte ein relativ schnelles Pferd und habe es geliebt, dieses Gefühl schnell über eine Wiese zu galoppieren habe ich vermisst! Am Anfang hat John, ein richtiger Ranch-Australier, so wie man sich ihn vorstellt, der mit uns den Ausritt gemacht hat, mich noch geführt, weil Meg (mein Pferd) tatsächlich sehr temperamentvoll war, aber nach kurzer Zeit war ich dann frei! 

   
   Wir sind entlang und durch den Gwydir River geritten. Nach dem Ausritt waren wir komplett nass, weil der Fluss doch etwas tiefer war, als er scheint! Aber es hat Spass gemacht.
Eigentlich hatten noch zwei weitere den Ausritt gebucht, die sind jedoch nicht gekommen und Scarlie und ich waren alleine! Das war gut, denn so konnten wir alle etwas schneller reiten, normalerweise reiten sie die Strecke nicht so zügig. Bei der Hälfte haben wir eine Pause gemacht. Cowboy John hat sich mit einem Grashalm im Mund auf die Wiese gelegt. Das sah aus wie aus einem Film!  

    
 Wenn man den Fluss entlanggeht sieht man immer wieder Leute, die mit einem Wohnwagen campen. Das muss auch schön sein. Es ist total ruhig und man wacht mit den ersten Sonnenstrahlen auf.

Dann ging es wieder im Galopp zurück Richtung Stall. Auf dem Rückweg haben wir Kängurus gesehen. Wir sind einen Berg hochgaloppiert und oben war auf einmal eine ganze Herde Kängurus, die wir dann aufgeschreckt haben. Auf dem Pferd ist es leider schwierig Fotos zu machen, also habe ich leider nicht so viele und ich wäre dann garantiert auch im hohen Bogen vom Pferd gefallen. Jedenfalls war das ein total schöner Ausritt und bevor wir nach Hause gefahren sind, haben wir für in zwei Wochen gleich nocheinmal gebucht. 

John hat mich sogar gelobt, dass ich für eine Deutsche gut reite! Hier reitet man jedoch anders. Die Zügel sind nicht in der Mitte verknüpft und sind eigentlich nur zwei Seile. Die nimmt man dann mit der linken Hand, die rechte ist frei. 

Auf dem Rückweg haben wir uns natürlich verfahren. Ich sass am Steuer und letztendlich sind wir auf einer unbefestigten Strasse irgendwo im Nirgendwo gelandet. Die Strasse schien endlos. Aber letztendlich haben wir es dann geschafft und sind nach zweieinhalb Stunden Fahrt angekommen. Wir waren total kaputt und ich bin erstmal fast eingeschlafen. 

Nunja, bis dann. See ya, eure Swanni!

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