Mein neues Zuhause

Puh! Die letzten zwei Wochen waren ziemlich aufregend! Ich musste mich um einen neuen Job kümmern, all mein Sachen packen, die Reise organisieren. Es gab also viel zu tun und nebenbei habe ich noch gearbeitet. 

Aus den zwei Möglichkeiten, entweder Farmwork/was ganz anderes oder ein neuer Au Pair Job ist dann letztendlich der Au Pair Job geworden. Ich bin bei einer sehr netten Familie in Bli Bli an der Sunshine Coast gelandet. Die Umgebung hier ist das komplette Gegenteil zu Moree: es ist sehr hügelig, an der Küste, die Vegetation ist sehr üppig und grün und wir hatten bis jetzt jeden Tag Regen. Ich bin jetzt schon ganze zwei Tage hier, aber es fühlt sich viel länger an, wir haben schon so viel gemacht. 

Als ich am Sonntag Nachmittag angekommen bin war ich total kaputt, wir haben Samstagnacht ein Abschiedsabend gemacht und es ist ziemlich spät geworden, ich hatte die Nacht nur ungefähr 4 Stunden Schlaf. Aber das ist okay, es hat sich gelohnt. Früh um 8 Uhr ging es dann los nach Brisbane, wo mich mein neuer Hostdad abgeholt hat. Insgesamt sass ich gute 8 Stunden im Auto, aber irgendwie kommt es einem hier nicht so lang vor, Entfernungen sind wirklich in einer anderen Dimension in Australien. 

Der Abschied von den Devlins war eher kalt und sehr fix, lag bestimmt daran, dass es so früh am Morgen war. Am Freitag hatten sie mich zum Abendessen in das indische Restaurant in Moree genommen, sehr lecker! Danach bin ich mit Alice raus zu den Baumwollfeldern gefahren. Das war das erste Mal, dass wir wirklich was zusammen gemacht haben, leider erst am Schluss des Placements. 

Angekommen bei der neuen Familie gab es erst mal selbstgemachte Smoothies und sogenannte „Slices“, das sind selbstgemachte Nuss-Schokoladen-Bites. Alles sehr lecker. Die Familie ist in ihrem Lebensstil ein wenig Alternativ. Es gibt kein W-Lan im Haus und das Essen muss alles organisch sein. Aber ich mag die Veränderung, mal was komplett anderes. Die Kinder werden auch anders erzogen, die Eltern nehmen sich viel Zeit zum spielen und es gibt sehr viele Aktivitäten, die die ganze Familie zusammenmacht. Im Wohnzimmer steht eine große Tafel, wo draufsteht was wer wann und wo macht. Es bedarf also auch einiges an Organisation damit alles funktioniert! 

Am Montag durfte ich ausschlafen, weil Graham, mein Hostdad zu Hause war. Meine Hosteltern arbeiten beide nur ein paar Tage die Woche, was bedeutet das ich nur ein oder zwei Tage allein mit dem kleinen Emiel (13 Monate) bin, da Riley (4 Jahre) schon in die Schule geht (Montessori-Schule). Rebecca ist Ingenieurin, Graham Grundschullehrer und Kinesiologist. Er arbeitet im Moment aber nur als Lehrer. Der erste Tag war erst mal zum eingewöhnen, es ist ja doch ein bisschen sehr anders als mit George. Es gibt viele Regeln und ich muss mich erstmal im Haus zurechtfinden. 

Am späten Vormittag sind wir zum Strand gefahren und ich hab das erste Mal seit 4 Monaten wieder das Meer gesehen, und das ist wirklich einer der schönsten Strände, den ich jemals gesehen habe.   

   
Das Wasser ist sehr klar und der Sand total weiss. 

Wieder zu Hause hat Emiel seinen grossen Mittagsschlaf von guten zwei Stunden. Danach heisst es wieder Playtime! Es ist gamz schön anstrengend, mehrere Stunen am Stück mit so einer kleinen und energiegeladenen Person zu verbringen, aber er ist wirklich eins der süssesten Kinder die ich jemals gesehen habe.  

   
Das ist mein neuer, sehr kuscheliger Buddy. Ja er ist kein Mädchen, auch wenn es so aussieht!

Riley kommt immer so gegen 3:30 Uhr aus der Schule zurück.  


Dann heisst es Swanni hier Swanni da und ich bin komplett eingespannt mit zwei Kindern die meine Aufmerksamkeit wollen, hoffentlich legt sich das nach den ersten Wochen. 

Das Haus ist sehr offen gestaltet. Es gibt einen grossen Raum der sowohl Küche ala auch Wohnzimmer ist, aber komischerweise gibt es nicht sowas wie eine Couch, nur einen kleinen Esstisch.  

   Draussen ist ein kleiner Backyard mit Baumhaus und einer gemütlichen Sitzecke. 
Bis jetzt fühle ich mich sehr wohl, sie Familie ist sehr nett zu mir, mal sehen wie sich das mit der Zeit entwickelt, ich muss mich jetzt erst einmal einleben, weil es ist ja wirklich etwas ganz anderes als in Moree. Ich wurde total aus meiner Comfortzone rausgerissen, da jetzt alles neu ist und man wieder ganz von vorne anfängt. Aber das wird schon, ich werd mich in dem kleinen Örtchen schon zurechtfinden, obwohl es schon verwirrend ist mit den ganzen Hügeln. Die Strassen gehen hier auch nicht geradeaus und rechtwinklig wie in Moree, sondern total kurvig und hoch und runter. Ich und mein Orientierungssinn haben noch nie so gut zusammengearbeitet aber mit der Zeit klappt das bestimmt auch. 

Bis dahin, bis auf bald! See ya, eure Swanni.

 

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